20111130

Happy Birthday

Da ich immer noch vor dem Computer gammle, anstatt etwas zu machen, sage ich mir mal selbst;

Happy Birthday, Robyn!

Noch genau ein Jahr bis zur Volljährigkeit.



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Replace the human population with your best friend wäre meins. Hihi.



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Ich tu jetzt wirklich was, gefeiert wird heute.
Sobald ich geschlafen habe (:

Gute Nacht! (:
 

Ich bin so müde! (+Blogaward ;D)

Ich habe vor langer Zeit einen Blogaward von Arya bekommen, den ich jetzt weitergeben werde (:

Ich weiß nicht ob man das nach den Regeln (als ob ich mich wirklich drum scheren würde... egal) darf, aber ich würde ihn gerne wieder an Arya weitergeben.


Liebe Arya, du hast einen wundervollen Schreibstil, erstmal!
Ich 'verfolge' dich ja, wie du weißt, seit ziemlich langem und habe so deine Höhen und Tiefen quasi "miterlebt" oder eher; mitgelesen. Es freut mich sehr, zu lesen, wie gut es dir geht!
Und obwohl ich finde, dass dein Sinneswandel etwas abrupt war, bin ich überzeugt, dass du es schaffen wirst! Ich glaube an dich (:
(Und um auf den Kommentar von vor einiger Zeit zu antworten, vorallem den Punkt mit dem 'Ich sei nicht ich selbst, wenn ich blogge' oder so; Wenn ich auf ICQ chatte, knall ich meistens einfach das erste hin, was mir darauf einfällt. Beim Bloggen lese ich mir das Ganze ein paar mal durch, um sicher zu gehen, dass ich keine Widersprüchlichkeiten oder Blödsinn reingetextet habe. Und wenn ich mir da denke, Hey, da wär' dieser Ausdruck doch voll schön, dann schreib ich ihn hin. Aber eigentlich versuche ich wirklich immer, mich eher förmlich auszudrücken, aber das ist nicht gezwungen. Ich rede nicht gerne wie ein Prolet oder 'a echta Wiena', was ich so nebenbei sowieso nicht bin. Ich drücke gerne unanständige Dinge förmlich aus. Ich finde das lustig und ich bringe damit auch tatsächlich viele Leute zum Lachen ;D)  


Ich habe noch einen zu vergeben, nämlich an Promise!
Es kommt mir zwar manchmal so vor, als würdest du deine Posts in großer Eile schreiben, aber trotzdem hast wirklich interessante Texte und ich tu mein Bestes, um deinen Blog so oft wie möglich zu lesen!  

Der nächste geht an Gretchen!
Du schreibst so wundervoll, dass mir jedes Mal ein kalter Schauer über den Rücken läuft, wenn ich deine Posts lese, in denen du deine Gefühle beschreibst! Das ist wirklich ein Wahnsinn... Obwohl sie zwar teilweise echt düster, vielleicht sogar deprimierend waren, habe ich sie sehr gerne gelesen (vor allem, als sie gut zu meiner eigenen Stimmung passten).


Noch einen möchte ich an Katharina geben!
Deine Posts sind kurz und prägnant und sie erfassen genau das, was andere nicht mal in einen Roman fassen könnten, in ein paar Worten.
Außerdem sind deine Bilder so inspirierend und wunderschön... Und die Zitate erst recht!


Den letzten gebe ich an Madeleine!
Ich lese wirklich jeden einzelnen deiner Posts, weil sie so abwechslungsreich sind. Mal postest du nur kurz ein Zitat, mal ein Bild und manchmal schreibst du lang und ausführlich.
Ich finde alle Varianten toll.

Edit; Die 10 Dinge über mich...
1. Ich bin gerade so hundemüde, dass mir die Augen fast zuklappen und es steht immer noch einiges an...
2. Ich konnte lange nicht damit umgehen, dass ich 1.77 groß bin.
3. Ich bin gerade noch 16.

4. Ich lese zurzeit Wintermädchen und Narziß & Goldmund. Als nächstes ist dann Doderer's Strudlhofstiege dran.
5. Ich bin in letzter Zeit extrem undiszipliniert.
6. Ich habe dunkelrotes Haar und grüne Augen, bin aber kein Ginger, das Rot ist fake.
7. Ich bin stolz drauf, ftw!
8. Ich hab gestern Plenzdorf's Die neuen Leiden des jungen W. zu Ende gelesen und ich fand es herrlich! Ich hab so viel gelacht! Es ist wirklich gut geschrieben.
9. Ich muss morgen eine 6-8 minütige Rede für einen Redewettbewerb halten. Das, was ich auf die Beine gestellt habe ist 6:15 lang, plus Aufregung heißt minus ~30 Sekunden. Shit, ich muss noch etwas dazudichten, ich will weiterkommen!
10. Mir ist gerade aufgefallen, dass alle diese Sätze, bis auf den zehnten mit Ich beginnen. Hier noch einer; Ich bin ein egozentrisches Schwein.   

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Tomorrow is my birthday.

Mein letzter Geburtstag als Minderjährige.
Noch ein Jahr bis zur Volljährigkeit.

Ich bin in letzter Zeit so verdammt müde.
Und ich komme seit mehr als einem Monat nicht von meinem Gewicht weg, verdammt nochmal!
Ich bin stecken geblieben.
Aber so deprimiert, wie man vielleicht meinen möchte, bin ich gar nicht deswegen.
Ich melde mich jetzt bei einem Fitness Studio an.

Endlich!

Und am Samstag wird mein Geburtstag gehörig gefeiert. 

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Hui, morgen muss ich eine lange Rede halten... Bei diesem Redewettbewerb.
Bei diesem Redewettbewerb.
Drückt mir die Daumen! (:

Love,
Robyn


PS: Danke an meine wachsende Leserschaft (:
Allein schon als ich diesen Post geschrieben hab, sind es zwei mehr geworden! Yay!

20111127

Hunger

Hier können wir sein, wer wir sein wollen, oder nicht?
Egal, wessen Blog ich lese, ich sehe ein zartes Elflein vor mir.
Sogar mich selbst sehe ich als zartes Elflein, wenn ich hier schreibe.

Hunger ist so schön.

Und so trügerisch.
Essen ist wie Glasscherben den Hals hinunter zwängen.
Zarte Topfenknödel... Nägel.

Saftiges Fleisch... Klingen.
Vor Soße triefende Nudeln... Scherben.
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Der Hunger ersetzt die Scherben, Nägel und Klingen.
Wenn ich Essen im Magen habe, bilde ich mir ein, es würde mich verfälschen, verzerren.
Als wäre ich nicht ich selbst.
Ich fühle mich nie authentischer, als wenn ich vor Hunger fast umkomme.
Unverfälscht und klar.
Und hungrig.
Verdammt hungrig.

Ich wüsste nicht, wer ich wäre, wenn ich meine Essstörung nicht hätte.
Sie ist ein Segen und Fluch zugleich.
Ein Segen?! Niemals! - schreit die Stimme der Vernunft, aber sie ist zu zart und zu leise, als dass ich sie hören könnte.
Sie wahrnehmen könnte.
Sie wahrnehmen wollte.

Dank der Esstörung kann ich kilometerweit laufen, in hohem Tempo.
Wenn's drauf ankommt kann ich unglaublich diszipliniert sein.
Ich habe ein Bild von Vollkommenheit, das sich für die Personen, mit denen ich mich unterhalte, ändert.
Ich bin der Liebling der Eltern meiner Freunde.
Ich kann binnen Sekunden sagen, was sie für gut und schlecht halten.
Und ich kann mich binnen Sekunden zu dem machen, was sie sehen wollen.
Ein stilles Mäuschen.
Eine intelligente Einserschülerin.
Ein kritischer Rebell.

Am Ende heißt es immer, ausnahmslos;
"Also diese Robyn! Du solltest sie öfter einladen, sie ist genau die Sorte Mädchen, mit dem wir dich am liebsten sehen!"
Und das dank meiner Essstörung.
Hätte ich sie nicht, käme ich nie auf die Idee zu analysieren.
Mich zu verbiegen.
Niemals.
Keiner meiner gesunden Bekannten käme es je in den Sinn, sich so zu verrenken wie ich.
Und doch fasziniert es sie und sie fragen immer und immer wieder; "Wie machst du das? Das ist ja der wahnsinn, meine Eltern haben sonst immer etwas an meinen Freunden auszusetzten... Bei dir sagen sie aber, du bist perfekt."
Darauf habe ich keine Antwort.

Noch ein Vorteil des Selbst-Verbiegens ist;
Ich kann sie alle haben, wenn ich viel Zeit in das "Projekt" investiere.
Beobachten.
Analysieren.
Nachdenken.
Handeln.
Die richtigen Interessen und Gesprächsthemen wählen.
Ein schüchternes Lächeln oder eine zweideutige Bemerkung.
Ein Vorsichtiger Blick hinter einer Haarsträhne.
Oder ein kurzer Biss auf die Unterlippe.
Fertig.


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Gleichzeitig weiß ich genau, dass sie ein Fluch ist.
Ich frage mich selbst, was ich mir bloß dabei denke, manchmal das Gefühl zu haben, sie sei ein Segen.
Bist du bescheuert?
Willst du sie nicht loswerden?

Ich glaube nicht.
Noch nicht.
Später ganz sicher.
Aber noch nicht.

Noch bin ich nicht dort, wo ich gerne wäre.
Noch bin ich nicht am Ziel.

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20111124

Day 2 - What's in your bag?


Inhalt meiner (Schul-)tasche.
Schulbücher, Stifte, ein Buch zur persönlichen Unterhaltung (zurzeit Narziß und Goldmund von Hesse), meine Brille, ein Block, ein Löffel (weil ich heute Babybrei zu mittag hatte, hihi), Lipbalm (meine Lippen trocknen so schnell aus!), meine Geldbörse, Hustensaft und -zuckerl, Abdeckstift, Hand-Desinfektionsmittel & eine Taschenbürste.

Darunter die Zeichnung des Kunsthistorischen Museums in Wien, ist noch nicht fertig.

Ich nehm's nicht so streng mit diesen 30 days, ich poste wann ich kann, weil ich ziemlich viel zu tun habe, in letzter Zeit. Schulisch und so.
Aber es lohnt sich! Meine Noten werden immer besser (:


(Ist nicht mein tummy... leider!)

Ich werde mich bei einem Fitnesscenter bei mir in der Nähe anmelden. Das Gute ist, dass es etwa in der Mitte zwischen meiner Schule und meiner Wohnung liegt, das heißt, ich kann in 2 stündigen Mittagspausen trainieren gehen - herrlich!
Ich habe so ein Bedürfnis, mich zu bewegen, gezielt meine Muskeln zu trainieren. Und das Studio kostet nicht viel. Es ist perfekt.

Ich halte mein Gewicht immer noch. Obwohl, heute hab ich so extrem viel gefressen, dass mir davon schwindelig wird.
Bis um 5 gehungert, danach gefressen wie ein Schwein.

Morgen esse ich nicht, verdammt nochmal, ich will runter! 

Das Bild, das oben im Hinter(Unter-)grund des Inhalts meiner Tasche ist, werde ich fotografieren, sobald es fertig ist, ich glaube, es wird toll aussehen. Ich kann mich endlich mal wieder künstlerisch austoben.

 

Ich habe mir wieder etwas den Kopf über die Zukunft zerbrochen.
Auf einmal erscheint mir der Gedanke, eine eigene Wohnung, auf eigene Kosten, zu haben, eher als furchteinflößend, als als "ur cool".
Die eigenen Beine, auf denen ich bald stehen werde, scheinen jetzt Stelzen zu sein.
Zu hoch, zu unsicher.


Der Lehrer, dieser gute Mann, hat mir verraten, was meine Rolle in dem großen Theaterstück zu Jahresende sein wird.
Vielleicht meine letzte Hauptrolle im Schultheater... Nächstes Jahr bin ich ja - weg.
Ich bin dann "wegmaturiert". (Matura = Abitur, ich wiederhol's nur zur Sicherheit, falls jemand Neues das hier liest)
Er war so lieb, als er mir das Ganze gesagt hat.
"Robyn, hast du kurz Zeit?"
"Oh, ähm... Klar, worum geht's?"
"Das Stück! Ich hab eine besondere Bitte an dich. Kannst du wieder einen Monolog schreiben?"
"Ja sicher! Sehr gerne! Wer bin ich denn?"
"Du tauchst gleich in der ersten Szene auf.....
Du wirst die Aphrodite spielen, Robyn."
Ich war sprachlos. Ich wollte ihn umarmen.

"Und... was soll ich in den Monolog einbauen?"
"Die Gedanken einer Frau beim Beine-rasieren!"
Ich breche in Gelächter aus, er lacht ebenfalls.

"Nur über's Beime-rasieren oder generell?"
"Nein, nein, generell!
Schau mal... Du bist Aphrodite... Eine Göttin, die Göttin der Liebe..."
Er sieht mich eindringlich an.
"Du spielst die Göttin der Schönheit, du bist das Schönheitsideal."
Er lächelt bedeutungsvoll.
"Und naja, das Absurde an dieser Szene ist ja, dass selbst Aphrodite sich die Beine rasieren muss."

Er lacht wieder und ich bin wirklich kurz davor ihn zu umarmen.
In mir tauchen wieder Gedanken auf, wie;
Warum hat er die Rolle nicht "Rina", einer Schauspielkollegin, gegeben, sie ist genauso gut wie ich...
Sie ähnelt sogar der Venus von Boticelli's Venus' Geburt...

 
(Das schöne Meisterwerk hier... "Rina" hat auch langes, blondes Haar... Und erinnert mich irgendwie an Boticelli's Venus)


Heute, bei BE (Bildnerische Erziehung) war ich, wie immer 10 Minuten vorher da. Es gibt 2 BE Säle, im einen habe ich Unterricht, im zweiten unterrichtet mein Ex-BE-Lehrer, der mich sehr an Dr. Cox von Scrubs erinnert.
Er geht an mir vorbei und sagt "Ah, Robyn... Das ist aber nicht Schuluniform, was du da trägst..." Er grinst. (Ich hatte übrigens unter der Schulbluse ein Tanktop an, das länger als die Bluse war, und daher unten herausschaute, was es nicht mehr zur Schuluniform macht.)
"Herr Professor, jetzt ist's doch egal, so am Nachmittag schaut ja keiner drauf..." 
Er geht grinsend in seinen BE Saal, ich in meinen.
Während ich meine Bleistifte beim Mistkübel spitze, schleicht er sich in den Saal, zu meinem Platz in der hintersten Reihe (da ist's am ruhigsten) und legt mir diesen Zettel auf den Platz;


  ("Das ist aber keine Uniform" in schönem, österreichischen Dialekt)

Ich dachte, ich fall vom Stuhl vor lachen!
Und diesen Lehrer soll ich vor ein paar Jahren noch gehasst haben?! Lol.

Gute Nacht!
Robyn

20111121

Day 1



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Meine Eltern geben tatsächlich mir die Schuld daran, dass mein Bruder in der Schule versagt.
"Du bist doch den ganzen Tag zu Hause, lern gefälligst mit ihm, hilf ihm!" "Du bist doch in allem gut, was er braucht! Also sollte er eigentlich auch gerade darin gut sein, weil du ihm ja helfen kannst!"
Und ich habe nichts zu tun, ja?
Ich lerne oft bis in die Nacht um halbwegs akzeptable Noten auf die Beine zu stellen, kriege deshalb nicht genug Schlaf (Okay, teilweise auch, weil ich spät noch blogge oder -wie gestern- einen tollen Film schaue, aber das brauche ich auch! Und wenn ich es nicht am frühen Abend tun kann, weil ich da noch lerne, tu ich's halt nachher. Oder ich lerne ganz durch. Wie's halt kommt) und bin den ganzen nächsten Tag mürrisch.
Wie auch immer, ich helfe meinem Bruder sehr wohl - aber es ist verdammt nochmal nicht meine Schuld, wenn er einfach nicht versteht, was ich ihm erkläre.  

Wie auch immer.

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Ich verspüre irgendwo den Wunsch, gesund zu werden. Die Fesseln der Essstörung ein für alle mal abzuwerfen.
Und gleichzeitig ohrfeige ich mich heftig dafür.
Nein.
Noch nicht.

Noch
nicht!

Dafür liebe ich den Hunger viel zu sehr, die rasche Gewichtsabnahme. (Die zwar keine tatsächliche Fettreduktion ist, aber trotzdem).
Ich genieße es, weniger zu werden.
Das ist meine Geheimwaffe.
Aber in der Weihnachtszeit ist es schwer. Einerseits ist es eine wunderschöne Zeit und ich genieße sie so sehr!
Andererseits verfluche ich sie und meine Unfähigkeit, weiter abzunehmen.
Immer weiter, immer weiter.

Ich mach jetzt mein Workout, um der Gewichtszunahme entgegen zu wirken.

Übrigens, wisst ihr vielleicht was in diesem Satz korrekt wäre;
"Mir fiel seine Paradoxität auf." (verkürzter Auszug aus meiner Rede)
Paradoxität klingt sehr seltsam, aber ich finde einfach nichts anderes... Habt ihr Vorschläge?

Love,
Robyn

20111120

30 Days


Werde ich machen, weil ich's lustig finde.
Und interessant.
Ab morgen (:

Ist Halten Versagen?

Seit genau einem Monat komm ich nicht von meinem momentanen Gewicht weg. Es wird mal mehr, mal weniger, aber letztendlich zeigen die digitalen Zahlen immer wieder dasselbe an... Es ist ätzend, ich habe ein ganzes Monat verloren, weil ich mich nicht zum nicht-Essen überwinden konnte. Und zum Rennen. Und zum Schwimmen. Zu was auch immer.
Es ist so krank, so traurig, dass ich mich so sehr mit meinem Gewicht beschäftige, so besessen davon bin.

Aber ich kann nicht anders.
Noch nicht.



Ich habe mir Contagion angeschaut.
Ist ziemlich cool, aber auch sehr beängstigend.
Es ist gar nicht so weit hergeholt, dass eine Seuche auf unserer Welt ausbrechen könnte, die mehrere Millionen Menschenleben fordert.
Vielleicht sogar alle.



Na gut, lassen wir das Thema, hauptsache ist, wer auf diesen "Ende der Welt" Quatsch abfährt, (wie ich) für den ist der Film mehr als empfehlenswert.
Ebenfalls sehr süß ist Wall-E.

Das schaue ich gerade, deshalb werd ich jetzt auch diesen Post beenden (:

Morgen ist Hardcore Latein- und Chinesischlernen angesagt. Die Chin Lehrerin sagt uns heute, dass wir für Dienstag 20 Seiten Vokabel lernen sollen...
Der geht's auch nicht mehr ganz gut...
G'störte Oide.
Aber wirklich, ihr Unterricht ist nicht sonderlich gut.
Ziemlich scheiße eigentlich.
Und sie sagt mir noch "Also Robyn... Ich weiß nicht, irgendwas stimmt nicht mit dir. Ich weiß nicht, du öffnest dich nicht für mich. Du bist komisch."
Und das sagt mir die Frau mit ihrem chinesischen Akzent und dem ewig ausdruckslosen Gesicht.

Ich finde sie seltsam und warum zum Teufel sollte ich mich ihr bitte öffnen??
What the fuck?!
Na gut,

Gute Nacht!

Love,

Robyn

20111119

Laufen & meine Leiter

Ich komme gerade vom Joggen.
Es war schön.
Laufen ist was anderes als Rennen, das meinen viele.
Sie meinen, laufen kann man ohne Ziel. Einfach solange es gut tut.
Sie meinen Rennen sei entweder gezielt vor etwas wegrennen oder zu etwas hin.
In meinem Laufen tue ich alles zusammen;
Ich laufe, weil es gut tut, ich renne vor der Angst weg, vor dem vollen Kopf, den wütenden Gedanken und ich renne auf meinen Traum zu. 


Ich habe gehört, es gibt Leute, die denken nicht beim Laufen, deren Kopf ist leer.
Ich dachte, bei mir sei es genauso, aber das ist falsch.

Ich denke beim Laufen mehr als sonst. Der Unterschied ist allerdings, dass meine Gedanken beim Laufen wie beflügelt sind. Leicht. Unbesorgt. Ich erzähle mir selbst, was ich gerade mache. Ich wollte, ich könnte es aufschreiben oder auf Band sprechen, aber beides ist während dem Laufen unmöglich. Und wenn ich jedes mal, wenn ich etwas besonders Schönes denke, stehen bleiben würde, käme ich nicht hinein.
In Religion haben wir über die verschiedenen Formen von Meditation geredet und da kam auch diese eine zur Sprache; "Läufer merken die Anstrengung nicht, wenn sie wirklich ins Laufen hineingekommen sind. Sie denken nicht, 'Oh mann, bin ich müde.' Sie sind völlig eins mit dem Laufen. Sie laufen gar nicht mehr bewusst. Es läuft sie."
Ungefähr so lauteten die Worte des Lehrers.
Und das versuche ich zu erreichen.
Diesen Trance-artigen Zustand.
 

 
lowcaloriemolly:

well almost. ;)


Ich glaube, ich kann all die schönen Sätze, die ich beim Laufen im Kopf formuliert habe, nicht mehr niederschreiben.
Sie sind weg.
Schade.
 

Als ich vom Laufen heimgekommen bin, habe ich bemerkt, dass die Leiter weg ist.
Meine Leiter!
Na gut, genau genommen ist sie nicht meine Leiter, ich habe sie zwar nicht gekauft, aber dafür benutzt.
Im Sommer bin ich mit ihrer Hilfe in der Nacht oft alleine oder mit Freunden auf das kleine Dach geklettert.
Dann haben wir ewig geredet, Shisha geraucht und den Sonnenaufgang beobachtet.
Es war so schön.
Und jetzt ist sie weg.
Meine Leiter.
Auch das Laub von dem Baum, der vor dem kleinen Schuppen steht, auf dessen Dach ich immer sitze, ist abgefallen. Es hat mich immer eingehüllt und verdeckt. Das Laub. Jetzt ist der Baum kahl und dürr.
Ich finde es unsagbar traurig.

Caroline Duprot

lovingdancer:

mandakeiko:



Ich will tanzen.
Ich will es so sehr.
Ich will diese Grazie, diese Körperbeherrschung.
Ich will zwischen schönen Gestalten vor Spiegeln stehen, diszipliniert meinen Körper trainieren. Nicht, um mir daraus eine Zukunft zu bauen, einfach nur zum Spaß.
Und um sagen zu können; "Das sind die Beine einer Tänzerin."
(Iva Procházková: Wir treffen uns, wenn alle weg sind)
Ich habe ein Tanzstudio in der Nähe meiner Schule gefunden.
Es gibt Ballett-Anfängerkurse für Erwachsene.
Immer montags um 18:00, was praktisch ist, da ich montags um 17:05 aus habe. Dann kann ich mich ja eine halbe Stunde in der Schule mit einem Buch oder etwas zum Lernen verkriechen und dann Tanzen gehen.
Das einzige Problem ist, dass es recht teuer ist...
Naja, ich habe ja in weniger als zwei Wochen Geburtstag, vielleicht lässt sich da etwas machen (:

Und ich würde so gerne wieder Klavier spielen.
Ich habe mir selbst ein bisschen was beigebracht, ich müsste nur noch ein Klavier zum Üben finden. Wir haben nämlich keins zu Hause.
Ich möchte eine klavierspielende, durchtrainierte, schlanke, gesunde, ganz selten bis gar nicht rauchende, edle Diva sein :) 

Noch dazu kann diese Diva dann auch behaupten, sie hätte eine verdammt wilde Jugend gehabt.
Und, dass sie niemals alt wird, dass ihre wilde Jugend niemals vergehen wird, aber sich von einem gewissen Zeitpunkt an weniger exzessiv abspielen wird.


Bald bin ich siebzehn.
Dann kommt die Volljährigkeit.

Volljährigkeit ist nicht gleichbedeutend mit Erwachsensein, aber trotzdem habe ich jetzt noch das Gefühl, als wäre es so.
Und um ehrlich zu sein, macht mir das etwas Angst.
Und gleichzeitg freue ich mich wie verrückt darauf! 

 

Sofiane Sylve

Our bodies are built to do incredible things.


Love,
Robyn

20111117

Freiheit

Ich habe heute zu Mittag gegessen. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten nicht alleine. Sondern mit Anna, einer Freundin.
Wir waren in einem Restaurant neben der Schule und ich hatte solche Kopfschmerzen. Ich redete mir ein, wenn ich etwas äße, würden die Schmerzen vergehen.
Also dann... Backhendlsalat mit einer Semmel und einem Glas Wasser.

Im Anschluss eine halbe (oder viertel?) Sachertortenschnitte.
Ich konnte genießen - für einen Moment. (Die Kopfschmerzen vergingen auch!)


Dann kam es wieder.
Ich spürte, wie sich mein Bauch wölbte.

Wie mein Fett schwabbelte.
Gerade hat mein Vater mir ein Balisto in die Hand gedrückt, das ich sofort verdrückt habe. Und ich habe Schuldgefühle.

Ich bin nicht gesund.
Ich rede es mir manchmal ein, beweise mir aber anschließend das Gegenteil.


Nach der Schule rauchte ich eine Zigarrette. Es war schon dunkel und kalt.
Der Lehrer kam vorbei.
Ich lächelte ihn von weitem an.

"Na, Robyn", sagte er und blieb neben mir stehen.
Wir unterhielten uns etwas über den Redewettbewerb, an dem ich teilnehmen werde. Als er sich verabschiedete, sagte er noch; "Was habe ich dir geraten? Weniger rauchen, mehr essen." Er zwinkerte mir zu und ging.

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(Salvador Dalí!)

Ich nehme an einem Redewettbewerb namens "Sag's multi!" teil. Man muss eine Rede vortragen und das in zwei Sprachen. Teilnehmen können nur Jugendliche, deren Erst-/Muttersprache nicht Deutsch ist.
Das Leitmotiv lautet Lasst uns die Freiheit erobern!
Weitere Themenmöglichkeiten sind:

•    Frei sein heißt auch wissen und handeln.
  • Freiheit bedeutet für mich...

  • „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das
    Unmögliche versucht werden.“ (Hermann Hesse)

  • Wenn Träume fliegen lernen.

  • Die Qual der Wahl.

  • Freiheit um jeden Preis?

  • Ich fühle mich nicht frei...

  • Muss man für Sicherheit Freiheit aufgeben?

  • "Freiheit ist das Recht, nie lügen zu müssen." (Albert Camus)


  • Ich dachte zuerst; "Wie paradox das Leitmotiv doch ist. Wie kann man Freiheit erobern?"
    Ich muss zuerst eine 3 minütige Rede halten. (und das genau an dem Tag und genau zu der Zeit, zu der ich eigentlich Latein Schularbeit hätte... wooh...Freut mich nicht im Geringsten, ich mein's ernst! Schularbeiten nachholen ist zum Kotzen!)
    In der Rede muss ich zwischen Deutsch und Ungarisch (meiner Muttersprache) hin- und herwechseln.
    Ich habe mir für die kurze Rede überlegt auf eben diese Paradoxität des Leitmotivs einzugehen.
    Sollte ich weiterkommen, muss ich eine längere Rede (~ 10 Minuten) vorbereiten und diese dann ein paar Mal vortragen.
    Ich habe gerade ein paar Videos von dem Wettbewerb vom letzten Jahr gesehen und habe gemerkt, dass persönliche (vorallem tragische!) Geschichten erfolgreicher waren, als die bloße Präsentation von Eloquenz und einem ausgeprägten Wortschatz.
    Ein Mädchen, das von dem Tag, an dem ihr Vater starb, erzählte, wurde zum Beispiel mehrere Male im Fernsehen erwähnt.
    Da kam mir die Idee...
    Ich könnte genauso tragisch schreiben.

    Ich könnte genauso Menschen berühren.
    Ich könnte sie aufrütteln.
    Soll ich ihnen von den Fesseln erzählen, die mich jeglicher Freiheit berauben?
    Von dem Loch, in dem ich gefangen bin?


    Soll ich diesen Redewettbewerb als Sprachrohr verwenden?
    Wenn ich es tue, kommt alles heraus.
    Alles, vor jedem.

    Aber ich könnte Menschen berühren, mitreißen.
    Nichts reißt einen so sehr mit, wie das Leid anderer. Wie der Schmerz und sein Kampf.

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    B.A.L.L.E.T.B.I.T.C.H

    thats right

    mirrors

    Goddes

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    Ich werde mir überlegen, was mir noch zu den Themen einfällt.
    Und wenn ich zu keinem grünen Zweig komme...
    Dann enthülle ich.


    Love,
    Robyn

    P.S.: Scheiß-Waage hat heute morgen 1,5 Kilo mehr angezeigt als gestern. What the fuck? Runter geht es nur so mühsam und lahm und rauf geht es so schnell?!
    Das Wissen, dass das nur Wassereinlagerungen sind, ist nicht tröstlich.


    20111116

    Immer weiter, immer weiter...

    Ich kann nicht aufhören.
    Heute morgen war es wieder weniger, 0,6 Kilo.

    Mein Taktik ist;
    Morgens viel essen.
    Mittags normal essen.

    Ab 17 nichts. Wenn möglich, soll das Mittagessen die letzte aufgenommene Nahrung sein.

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    Heute morgen haben meine Eltern sich über meinen Bruder aufgeregt, der schlechte Noten nach Hause bringt. Sie haben gesagt, er könnte es sich sparen, meinen Eltern zu sagen, wie lieb er sie hat. Er sollte Ergebnisse nach Hause bringen, gute Noten. Allein daran könnten meine Eltern seine Liebe zu ihnen sehen.
    Vor ein paar Jahren haben sie exakt das gleiche zu mir gesagt.
    Es hat verdammt weh getan.

    Meine Großmutter fragte mich am Wochenende, wie es sich anfühlte, dass meine Eltern jetzt so stolz auf mich sind.
    Jetzt, wo ich dünn bin, groß, natürlich, intelligent, eine gute Schülerin.
    Ich sagte, es fühlte sich gut an.
    Dabei tut es das nicht. Nicht im geringsten. Was ist das für eine Liebe, die auf Leistung basiert? 

    Was für Eltern lieben ihre Kinder denn nur, wenn sie 50 Kilo wiegen, 1,80 groß sind, ausschließlich Einser im Zeugnis haben und nie Ärger machen.
    Das wären (falls solche Teenager überhaupt existieren) Marionetten, Puppen. Entweder zutiefst unglückliche Wesen oder junge Menschen, die von ihren Eltern in einer rosa Welt erzogen wurden, die nie mit einem gesunden Maß an Dramen und Schwierigkeiten zu kämpfen hatten.

    Dramen, Tränen, etwas Rebellion, etwas Verzweiflung, etwas Vernunft, viel Glück, Gelächter und Verrücktheit.
    Ich glaube, man muss ein bisschen von allem haben, um später auf eigenen Beinen stehen zu können, mit Höhen und Tiefen umgehen zu können.


    Vielleicht bin ich ja deshalb so, wie ich jetzt bin.
    Ich hatte viel Lachen, viel Verrücktheit, viel Glück in meinem (bisherigen) Teenagerdasein. Aber die Trauer, Enttäuschung und Verzweiflung hat überwogen. Deshalb bin ich so verkorkst.
    Essgestört, hin- und hergerissen zwischen wochenlangen depressiven und bulimischen Phasen und Wochen, in denen es mir nicht besser gehen könnte.
    Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, glücklich und gesund zu sein, dem Traum von einer Karriere, einer Zukunft und einer Familie und dem ewigen Hunger nach weniger, der Sehnsucht danach, dass es endlich vorbei sein soll. Alles.


    Vielleicht suche ich wegen der berechnenden Liebe meiner Eltern nach jemandem, der mich allein meinetwegen begehrt, nicht wegen meiner Leistungen.
    Und am Ende bin ich es, die berechnend liebt.

    Wobei ich überzeugt bin, dass berechnende Liebe keine Liebe ist, und ich daher nicht wirklich liebe.
    Ob mich meine Eltern nun lieben oder nicht, (denn sie tun es verdammt nochmal sehr wohl berechnen) darüber will ich nicht nachdenken.
    Wahrscheinlich ist ihre Liebe aufrichtig, aber sie können sie nicht so ausdrücken, dass ich sie auch verstehe. 




    Ich liebe meine Jugend und ich hasse sie.
    Ich habe immer schon von einer wilden Jugend geträumt.
    Mit 13-14 wurden die Träume präziser: Sex, Drogen, Alkohol, Dünnsein. Das wollte ich. Davon träumte ich.
    Das habe ich.
    Ich habe eine verdammt wilde Jugend, ich tue verbotene Dinge und ruiniere meine Gesundheit mit Alkohol, einer Essstörung, Stress und Zigaretten.
    Gestern habe ich mich wieder mit dem Verheirateten getroffen. Wir haben wieder miteinander geschlafen.
    Prämiere! Die erste Person, mit der ich mehr als einmal geschlafen habe.

    Er fragte mich, ob ich überhaupt noch was esse.
    Ich sagte, na klar!
    Er meinte darauf "Aha... Und was? Zwei Salate am Tag? Oder einen?"

    Schön zu sehen, dass andere meinen ich wäre dünn.
    Ich meine es nicht.
    Es fehlen mir noch eine Menge.
    Eine ganze Menge. Dann meine ich auch, ich wäre dünn.

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    Ich habe mich den ganzen Tag scheiße gefühlt und wusste nicht, wieso.
    Dann merkte ich; Shit, ich bin verkatert.
    Ich war ja gestern bei ihm und habe zu viel Rotwein getrunken. Das spürte ich heute auch in der Schule.
    Ernsthaft, Leute geht nie, nie, nie mit einem Hangover in die Schule. Es ist echt beschissen.

    Meine beste Freundin hat mir gestern gesimst.
    Sie prahlt damit, dass sie nun auch eine Fickbeziehung hat.
    Ihre Sms: "Na, was hast du heute abend gemacht?"
    "Ich war bei 'dem Verheirateten' "
    "Uuund?"
    "Na, rate mal... Was ich dir letztes mal erzählt habe, hat sich wiederholt, ungefähr das Selbe."
    "Oh ja, sowas kenn ich im Moment zu gut!! Fickbeziehung mit nem 25jährigen. Also ich sag nur dazu: yes, gib check!"
    "Naja, 'meiner' (hier habe ich seinen Namen geschrieben, den ich ja im Internet nicht veröffentliche und 'der Verheiratete' würde beschissen klingen...) ist 32 ist und verheiratet."
    "Yess ebenfalls verheiratet! Haha wie san die Affären in Person ;)"
    "Bitches. Aber ehrlich gesagt, stolz bin ich nicht darauf." 
    Auf die letzte Sms hat sie mir nicht geantwortet. Bis jetzt nicht.
    Ich finde ihre Einstellung sehr erbärmlich.
    Das klingt vielleicht hart aber sie ist ein kleines Mädchen mit langem, plattem, fettigem Haar und extrem großen braunen Augen. So groß, dass das nicht mehr schön ist.
    Sie hat weder ein schönes Gesicht, noch eine schöne Haut und neben mir putzt sie sich immer so extrem heraus, dass sie wirkt, wie eine Nutte. Sie betont ihre Figur dabei, weil sie ja doch viel schlanker ist als ich. (Aber nicht mehr allzu lange, wart's ab, I'll be so skinny, you'll cry)
    Und zwei Wochen nachdem ich mein erstes Mal hatte, hatte sie das ihre.
    Kurze Zeit, nachdem ich ihr von meiner ersten Sexbeziehung erzählte, hatte sie auch eine.
    Kurz nachdem ich ihr erzählte, ich hätte einen deutlich älteren, verheirateten Mann verführt, tut sie das selbe. (Allerdings muss ich sagen: Ich glaube es ihr nicht. Es tut mir leid, aber kein verheirateter Mann würde sich auf ein so unreifes, *hust* hässliches Mädchen wie sie einlassen. Andererseits... Eine Muschi hat kein Gesicht.)
    Sie ahmt tatsächlich meinen Lebensstil nach. (Was mich nebenbei bemerkt nicht stört, aber was ich doch sehr traurig und... arm finde)

     Liebe Promise, deshalb sage ich dir hier (und weil ich auf deinem Blog leider keine Kommentare hinterlassen kann, obwohl ich gerne würde!)
    Ich danke dir für deine lieben Kommentare! Es freut mich sehr, sowas zu lesen.
    Aber sieh mich bitte nicht als Vorbild, zumindest nicht in allen Bereichen!
    Ich würde ja gerne aus diesem Essstörungsloch herausklettern, aber meine Arme sind zu schwach.
    Und sie werden von Tag zu Tag schwächer.

    Love,
    Robyn