20111124

Day 2 - What's in your bag?


Inhalt meiner (Schul-)tasche.
Schulbücher, Stifte, ein Buch zur persönlichen Unterhaltung (zurzeit Narziß und Goldmund von Hesse), meine Brille, ein Block, ein Löffel (weil ich heute Babybrei zu mittag hatte, hihi), Lipbalm (meine Lippen trocknen so schnell aus!), meine Geldbörse, Hustensaft und -zuckerl, Abdeckstift, Hand-Desinfektionsmittel & eine Taschenbürste.

Darunter die Zeichnung des Kunsthistorischen Museums in Wien, ist noch nicht fertig.

Ich nehm's nicht so streng mit diesen 30 days, ich poste wann ich kann, weil ich ziemlich viel zu tun habe, in letzter Zeit. Schulisch und so.
Aber es lohnt sich! Meine Noten werden immer besser (:


(Ist nicht mein tummy... leider!)

Ich werde mich bei einem Fitnesscenter bei mir in der Nähe anmelden. Das Gute ist, dass es etwa in der Mitte zwischen meiner Schule und meiner Wohnung liegt, das heißt, ich kann in 2 stündigen Mittagspausen trainieren gehen - herrlich!
Ich habe so ein Bedürfnis, mich zu bewegen, gezielt meine Muskeln zu trainieren. Und das Studio kostet nicht viel. Es ist perfekt.

Ich halte mein Gewicht immer noch. Obwohl, heute hab ich so extrem viel gefressen, dass mir davon schwindelig wird.
Bis um 5 gehungert, danach gefressen wie ein Schwein.

Morgen esse ich nicht, verdammt nochmal, ich will runter! 

Das Bild, das oben im Hinter(Unter-)grund des Inhalts meiner Tasche ist, werde ich fotografieren, sobald es fertig ist, ich glaube, es wird toll aussehen. Ich kann mich endlich mal wieder künstlerisch austoben.

 

Ich habe mir wieder etwas den Kopf über die Zukunft zerbrochen.
Auf einmal erscheint mir der Gedanke, eine eigene Wohnung, auf eigene Kosten, zu haben, eher als furchteinflößend, als als "ur cool".
Die eigenen Beine, auf denen ich bald stehen werde, scheinen jetzt Stelzen zu sein.
Zu hoch, zu unsicher.


Der Lehrer, dieser gute Mann, hat mir verraten, was meine Rolle in dem großen Theaterstück zu Jahresende sein wird.
Vielleicht meine letzte Hauptrolle im Schultheater... Nächstes Jahr bin ich ja - weg.
Ich bin dann "wegmaturiert". (Matura = Abitur, ich wiederhol's nur zur Sicherheit, falls jemand Neues das hier liest)
Er war so lieb, als er mir das Ganze gesagt hat.
"Robyn, hast du kurz Zeit?"
"Oh, ähm... Klar, worum geht's?"
"Das Stück! Ich hab eine besondere Bitte an dich. Kannst du wieder einen Monolog schreiben?"
"Ja sicher! Sehr gerne! Wer bin ich denn?"
"Du tauchst gleich in der ersten Szene auf.....
Du wirst die Aphrodite spielen, Robyn."
Ich war sprachlos. Ich wollte ihn umarmen.

"Und... was soll ich in den Monolog einbauen?"
"Die Gedanken einer Frau beim Beine-rasieren!"
Ich breche in Gelächter aus, er lacht ebenfalls.

"Nur über's Beime-rasieren oder generell?"
"Nein, nein, generell!
Schau mal... Du bist Aphrodite... Eine Göttin, die Göttin der Liebe..."
Er sieht mich eindringlich an.
"Du spielst die Göttin der Schönheit, du bist das Schönheitsideal."
Er lächelt bedeutungsvoll.
"Und naja, das Absurde an dieser Szene ist ja, dass selbst Aphrodite sich die Beine rasieren muss."

Er lacht wieder und ich bin wirklich kurz davor ihn zu umarmen.
In mir tauchen wieder Gedanken auf, wie;
Warum hat er die Rolle nicht "Rina", einer Schauspielkollegin, gegeben, sie ist genauso gut wie ich...
Sie ähnelt sogar der Venus von Boticelli's Venus' Geburt...

 
(Das schöne Meisterwerk hier... "Rina" hat auch langes, blondes Haar... Und erinnert mich irgendwie an Boticelli's Venus)


Heute, bei BE (Bildnerische Erziehung) war ich, wie immer 10 Minuten vorher da. Es gibt 2 BE Säle, im einen habe ich Unterricht, im zweiten unterrichtet mein Ex-BE-Lehrer, der mich sehr an Dr. Cox von Scrubs erinnert.
Er geht an mir vorbei und sagt "Ah, Robyn... Das ist aber nicht Schuluniform, was du da trägst..." Er grinst. (Ich hatte übrigens unter der Schulbluse ein Tanktop an, das länger als die Bluse war, und daher unten herausschaute, was es nicht mehr zur Schuluniform macht.)
"Herr Professor, jetzt ist's doch egal, so am Nachmittag schaut ja keiner drauf..." 
Er geht grinsend in seinen BE Saal, ich in meinen.
Während ich meine Bleistifte beim Mistkübel spitze, schleicht er sich in den Saal, zu meinem Platz in der hintersten Reihe (da ist's am ruhigsten) und legt mir diesen Zettel auf den Platz;


  ("Das ist aber keine Uniform" in schönem, österreichischen Dialekt)

Ich dachte, ich fall vom Stuhl vor lachen!
Und diesen Lehrer soll ich vor ein paar Jahren noch gehasst haben?! Lol.

Gute Nacht!
Robyn

1 Kommentar:

  1. Dein Kommentar ist wie Balsam für die Seele :)
    Ja, eine schwere Zeit liegt hinter mir... Das Kapitel ist zum Glück abgeschlossen und vergessen.

    Übrigens lese ich immer wieder deine Workout-Vorschläge und finde sie super :)

    Liebe Grüße!

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