20120228

Ereignisreiche Tage

"Und ihr beide..." der Lehrer sieht den Schauspieler und mich an. "Ihr geht jetzt in den Speisesaal und besprecht eure Szene!"
Der Schauspieler und ich tauschen einen ratlosen Blick aus.
"Welche Szene?"
Der Lehrer grinst. "Eure Liebesszene!"
Ich kann mir ein schüchternes, aber freudenvolles Lächeln nicht verkneifen.
"Was genau ist also unser Arbeitsauftrag?"
"Naja, improvisiert einfach mal. Überlegt euch, was ihr macht, es soll eine richtig romantische Szene werden. Ein Kuss sollte schon dabei sein." Der Lehrer blickt uns neckisch an. "Und naja... Schaut mal, wie weit ihr gehen könnt. Ich will das dann schon sehen! Oder zumindest wie ihr so tut, als ob."


Der Schauspieler und ich gehen zusammen in den Speisesaal und sitzen einander gegenüber, wissen nicht so recht, wie wir die Sache angehen sollen.
Ich mache den Vorschlag, meinen Arm so um seinen Hals zu legen, dass unsere Gesichter verdeckt werden und man somit nicht genau sieht, ob wir uns wirklich küssen oder nicht.
"Warte mal, auf welcher Bühne stehen wir?" Er sieht mich etwas verunsichert an.
"Keine Ahnung, Hauptbühne, schätz' ich mal..."
"Und wie sitzt das Publikum?"
Ich verstehe jetzt, was er meint.
"Schräg links, gerade aus und schräg rechts..."
"Das heißt..."
"Das wird nichts, mit der Arm-Idee..."
"Sieht so aus..."
Ich weiche einen Schritt von ihm zurück.
"Du..." Ich weiß nicht so recht, wie ich das formulieren soll. "Hast du prinzipiell etwas gegen... Naja... Lippenkontakt, ich weiß auch nicht, wie ich das ausdrücken soll..."
Er lächelt. "Nein. Ich meine, es ist Theater!"
"Na dann! Also... Versuchen wir's mal?"
Er wird wieder schüchterner. "...Okay..."
Ich gehe auf ihn zu, spüre sein Hände um meine Taille, lege meine Hand in seinen Nacken und nähere mich seinen scheuen Lippen. Der Kuss ist mehr ein ängstliches Küsschen, er dauert nur etwa eine Sekunde.
Wir entfernen uns allmählich wieder voneinander, er lächelt.
"Vielleicht..." er sucht nach den richtigen Worten. "Also, ich glaube, das sollte schon etwas länger dauern, oder?"
Ich grinse. "Ja, schon."
Wir machen erstmal Pause, setzen uns hin, reden.
Er erzählt mir etwas über seine Freunde, seine ehemaligen Freunde, seine Familie, seine Schwestern, die Scheidung seiner Eltern.
Ich zeige ihm etwas von dem Zerbrechlichen, Zarten und Verletzlichem in mir, erzähle ihm ein wenig über mich, halte mich aber zurück, als ich spüre, wie Tränen meine Sicht trüben. Ich wechsle schnell das Thema.
"Darf ich dich etwas fragen?"
Er nickt.
"Hast du je ein Mädchen geküsst? Also, abgesehen von mir gerade eben...?"
Er wird rot und senkt den Blick. "....Nicht wirklich, nein."
Ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen. Ich habe ihn "ent-kuss-jungfert"!
"Okay, das hört sich vielleicht blöd an... Aber wir müssen das üben... Wenn wir das vor Publikum machen wollen, naja..."
"Ich weiß..."
Wieder nähern wir uns einander, er ist immer noch sehr scheu.
"Ich bin nur... ich weiß nicht..." Er senkt den Blick. "Ich hab' nicht so viel Erfahrung wie du, und... Ich weiß nicht, ob ich das gut kann..."
Ich unterbreche ihn. "Das spielt keine Rolle, wirklich. Außerdem..." Ich versuche, ihm in die Augen zu sehen. "Das geht irgendwie... Vielleicht ist es Instinkt, ich weiß nicht. Aber mach dir darum keine Sorgen." 
Er fasst neuen Mut und wir gehen wieder aufeinander zu.
Dieses Mal taut er ein bisschen auf, ich achte darauf, besonders zärtlich und liebevoll zu sein.
Seine Hemmungen stehen ihm allerdings immer noch im Weg und somit auch mir. 
Die Szene gehört noch geübt (;D) aber ich glaube, sie wird einer der Highlights des Stücks.


Ich werde ihm das nächste Mal sagen, dass ich möchte, dass er diese ganze Sache auch genießt, dass es ihm Spaß macht. Wenn einer von uns verkrampft, nervös oder unsicher ist, wird es nicht funktionieren. 
Und ich will, dass es funktioniert. 
Es ist eine große Herausforderung und ich möchte sie meistern. 
Und irgendwie... möchte ich ihm auch in Erinnerung bleiben, ich möchte ihm den Kopf verdrehen, ich möchte, dass er mich bewundert. 
Das wäre schön.


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(Oh Gott, ich habe gerade so einen Scheiß-Film gesehen... Und dabei fing er so vielversprechend an! Es war Love & Distrust, Liebe oder lieber nicht, auf Deutsch. Ich fand ihn ganz einfach schlecht - Nette Idee, beschissene Umsetzung) 
Was das Abnehmen angeht; Im Moment läuft's recht gut und ich mache ziemlich viel Sport.
Ich habe übrigens eure Kommentare gelesen und es freut mich, dass so viele mitmachen wollen, beim großen Fasten! (Bis 8. April 5 Kilo abnehmen - wer macht noch mit? :D) 

Ich werde eure Fragen bald beantworten, sobald ich wieder meine Ruhe habe! 


Bleibt stark! 
Hier noch eine Ladung Inspiration;

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Don't give up


Love,
R. 


20120225

Was soll das?!

Heute auf der Waage EIN KILO MEHR.
Was soll das?! 
Dabei war ich gestern mehr als 2 Stunden intensiv eislaufen. Theoretisch sollten somit 1000 Kalorien verbrannt sein. 
Meine Waage ist so ein Arschloch. 
Wie auch immer, ich verlasse mich darauf, dass das mein temporäres Gewicht ist und dass ich bis zum 8. April mein Ziel erreiche. Jetzt gilt's, bald kommt der Sommer und ich habe viel vor.

In Shorts joggen gehen, ohne Angst vor wabbeligen Beinen haben.
Bei meiner Theateraufführung selbstbewusst und stolz auf meinen Körper sein.
Beim Klassenausflug am Ende des Jahres im Bikini Volleyball spielen.
Hollister Shorts - mindestens Small.
Beim Schulball ein Kleid der Größe 36 tragen, mit dem ich alle Blicke auf mich ziehe.


Ich will es. 
Und ich werde es tun.
Für die bewundernden Blicke.
Für den Abstand zwischen meinen Schenkeln.
Für die zarten Arme.
Für die schmale Taille.
Für all die schönen Knochen.  


Ich wünschte, Motivation wäre etwas Permanentes.




Apropos Motivation; 
Es machen bis jetzt beim Fasten (mindestens 5 Kilo bis zum 8. April) mit:
AnoukRockbarinYvimlemacabre


Noch jemand? Je mehr, desto besser! 
Gemeinsam schaffen wir's! 


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Oh, habe gestern mit den Leuten vom Eurovision Songcontest mitgefiebert. 
Und ich find's irgendwie lustig, dass die Trackshittaz nach Baku fahren. 
Ich drück ihnen die Daumen, ihr Song macht Stimmung.

Love,
R. 

20120222

FASTENZEIT

Hui, heute ist Aschermittwoch. Ich hätte zu einer Messe müssen.
War ich aber nicht, ich bin noch unschlüssig über meine Spiritualität. 


Aber eins weiß ich; Es ist Fastenzeit. 
Das heißt, ich habe mir ein Ziel gesetzt: 
Bis Ostern, also bis zum 8ten April, mindestens 5 Kilo abnehmen.


Ein nettes, realistisches Ziel mit hoher Erfogschance. 
Über's Ziel hinausschießen wird somit einfacher und ist erwünscht.
Also... 6 Wochen und 3 Tage. 
Soviel abnehmen, wie's geht, aber mindestens 5 Kilo. 


Außerdem habe ich dann immer noch ein paar Monate zum großen Sommer-Endspurt. 
Woot-woot.




Wer macht mit? (: 


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Ich will, verdammt nochmal, meine Ziele endlich erreichen! 
2011 war das allerletzte fette Jahr.

Say hello to la nouvelle Robyn. 
And she's so fucking thin, you'll cry. 

Love,
R.

Good Morning, Sunshine...

Okay, ich habe heute die Schule geschwänzt. 
Und ich habe extremen Muskelkater in den Armen vom Schulsport gestern. Ich habe mich ich weiß nicht wie oft um das Reck herumgedreht wie eine Verrückte. Hat so seine Nachwirkungen. 


Wie auch immer, heute hat die Waage nicht weniger und nicht mehr angezeigt, was absolut okay ist, weil ich gestern ein richtig massives Mittagessen zu mir genommen habe. Nice.
Es ist angenehmer, weniger zu essen, als ständig hungrig zu sein. Ich brauche die Energie um über meine Grenzen hinaus zu schießen. Das geht nicht, wenn ich vor Hunger taumle. 
Ich brauche die Energie, um das Beispiel im Schulsport sein zu können.
Um mich elegant um das Reck zu schwingen, die staunenden Blicke auf mich zu ziehen, wenn ich grazil über den Kasten springe. 
Ich liebe es.
Aber ich liebe auch den Hunger...
Ich suche ein gutes Mittel. Wenn ich zu Mittag esse, habe ich genug Energie für den Sport und bin am Abend wieder ordentlich hungrig.
Ich werde das mal versuchen. 


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(Ich trau mich wegen dem Giftgasalarm von gestern immer noch nicht in mein Fitness Center... Vielleicht heute abend, der Wind wird's wohl schon weggeweht haben. Hoffentlich.)


Love,
R.

20120221

Ironie des Schicksals

Ich stehe in der vollgestopften U-Bahn, die Hand fest um meine Sporttasche geklammert, damit sie mir ja niemand klaut. Menschen drängen, ich spüre die warmen Körper um mich, ich berühre immer wieder unabsichtlich ihre Wollwesten und die glatten Wintermäntel.
Es ist widerlich.
Schnell zum Fitness Center, Monatsbeitrag zahlen und ab nach Hause. Sport habe ich heute schon in der Schule gemacht.
Die U-Bahn hält in einer Station und fährt nicht weiter.
"Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund einer Betriebsstörung... Blablabla, wir bitten um Ihr Verständnis." Scheiße.
Ich steige aus, bin verärgert. Sonst fährt kaum ein Verkehrsmittel zu meinem Fitness Center! 
Schnell in der Masse versinken, zur nächsten Bus Haltestelle gehen und über die Köpfe hinweg einen Blick auf die Fahrpläne erhaschen. 
Auffällig viele Menschen hier. Und was soll das Verkehrschaos? Wozu die ganzen Einsatzkräfte?
"Wo wollen Sie hin?" Die Frau neben mir lächelt mich an. Ich nenne ihr die Haltestelle, die ich brauche.
"Uh, das wird schwierig. Tja, jetzt sind wir wohl gestrandet..." 
Mein Handy läutet.
"Robyn! Robyn, wo bist du?" Meine Mutter. Sie ist außer sich. Ich sage ihr, wo ich bin.
"Um Gottes Willen, was machst du da?! Geh weg, lauf, bitte, komm nach Hause, schnell!" 
"Mama, ich wollte nur was einzahlen, beruhig dich doch, okay?" 
"Nein, Robyn, komm nach Hause, undzwar sofort! Irgendetwas Giftiges ist ausgetreten, genau dort, wo du bist! Ich weiß nicht was es ist, aber im Fernsehen wurde gesagt, wir sollen die Häuser nicht verlassen, um Himmels Willen, bitte komm sofort nach Hause!
Mein Herz beginnt zu rasen.
Etwas Giftiges? 
Doch nicht etwa aus dem Studienkraftwerk? Das ist ein Atomkraftwerk...
"Wie soll ich nach Hause kommen, die U-Bahnen fahren nicht und von hier fährt kein Bus zu uns, Mama hol mich ab, bitte!" 
"Dein Vater hat das Auto, ruf ihn an, aber bitte verschwinde einfach von dort, lauf!
"Wo ist das passiert, Mama, wohin soll ich laufen?!
Ich torkle verzweifelt durch die Mengen, halte meinen Schal vor den Mund, Tränen steigen mir in die Augen. Bitte, lass es nicht das Kraftwerk sein, das ist nur wenige hundert Meter von mir entfernt, bitte nicht...
Ich habe eine Route im Kopf, weiß, wie ich jetzt nach Hause komme und gehe hastig los, schubse Leute aus dem Weg, höre immer wieder beunruhigende Worte von vorbeilaufenden Menschen. Langsam aber sicher bricht Chaos auf den Straßen aus, alle rennen kreuz und quer, keiner beachtet den anderen.
Ein Polizeiauto fährt vorbei. "Bitte, bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie in Ihren Wohnungen oder suchen Sie geschlossene Räume auf.
Wie in einem Katastrophen-Film. 
Viele Menschen strömen teilweise verzweifelt, manche sogar noch amüsiert in verschiedene Bars und Restaurants. 
Soll ich auch...? Ein geschlossener Raum? Aber wenn es das Atomkraftwerk ist, ist es egal, Strahlung macht vor einer Wand nicht halt. 
Ich laufe weiter, bin außer Atem. 
Zu viel Blaulicht, zu viele Sirenen, zu viel Chaos, sogar ein verdammter Katastrophenzug wurde mobilisiert.
Keuchend rufe ich meinen Vater an. "Hol mich bitte ab, bring mich weg von hier!
Er beschimpft mich erstmal, was ich dort überhaupt mache, sagt mir dann, ich soll mit der U-Bahn fahren. 
Ich lege auf und laufe verzweifelt, den Schal vor Mund und Nase gepresst, Richtung Straßenbahnstation. 
Bei der Station pressen sich die Massen nur so in die Straßenbahn hinein, der Bezirk, aus dem sie kommt, scheint ausgestorben zu sein. Beunruhigend. 
Ich kriege ein paar Gesprächsfetzen mit, es ist nicht das Studienkraftwerk. 
Eine Frau telefoniert direkt neben mir. 
"Naja, ich weiß nicht, ich dachte, du kannst mich mit dem Auto abholen. Weil die U-Bahnen fahren ja nicht, irgendein Gas ist bei einer Fabrik ausgetreten oder so... Ich weiß auch nicht, irgendwas mit Ammoniak oder so." 
Ich komme langsam etwas zur Ruhe. 
Schnell nach Hause, meine Mutter ist heilfroh, mich daheim zu haben. Ich bin natürlich auch nicht minder froh, zu Hause zu sein. 
In den Nachrichten höre ich dann, dass hochgiftiges Ammoniak in großen Mengen aus einer Kühlfirma ausgetreten ist. Die Situation sei "kritisch"


Mittlerweile wurde das Leck geschlossen, es gibt Entwarnung.


Hat mir trotzdem einen turbulenten Abend beschert, verdammt nochmal. Ich bin immer noch etwas zittrig.
Es kann so schnell etwas passieren.






(Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder ins Fitness Center kann... Es ist in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle aber ich müsste schon noch den Monatsbeitrag zahlen :'D Und trainieren, nur so nebenbei...!) 


Ich fände es unangebracht, jetzt etwas über mein Gewicht zu posten, also werde ich das morgen tun. (Entschuldigt, dass ich so selten poste, aber ich habe so viel um die Ohren! Am Wochenende kommt dann wieder etwas Ausführlicheres!) 


Oh, und danke für eure süßen Kommentare! Besonders die von Anouk und Wohaipa. Ihr habt mir einen richtigen Freudenschauer über den Rücken gejagt, ich bin euch sehr, sehr dankbar und freue mich, dass ihr so großen Gefallen an meinem Blog findet! 
Danke! :D 




Love,
R. 

20120214

Kartenhaus

Mein Bruder war heute beim HNO Arzt.
Hörsturz. Stressbedingt. Er ist zehn.


Und auf einmal ist nicht mehr er an seinen schulischen Misserfolgen Schuld. Er ist unschuldig und bekommt Aufmerksamkeit, Mitleid und Verständnis. 


Und ich?


Aber sie sind wieder da. Die Warnungen.
"Robyn, übertreib's nicht mit dem Sport, okay? Du wirst immer dünner..." 
"Das ist so krass, wie du abgenommen hast, bitte pass auf dich auf!" 
"Übertreib das nicht, ja?" 


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Bau dir ein Kartenhaus. Je größer du es baust, desto schöner ist es.
Füll die Leerräume mit Wünschen.
Beschrifte die Karten mit Lügen.
Konstruiere es kompliziert, mach ein Labyrinth daraus.
Mach es einzigartig, für jede Situation hast du eine Karte. 
Lebe darin, verirr dich in den Hallen deiner Karten, versteck dich in den kleinen Lücken.
Es ist sicher. Es verbirgt dich, hüllt dich ein.
Und es ist wunderschön. Imposant. Bewundernswert.
Dir geht es gut darin.

Aber sobald ein Windhauch kommt,
Sobald irgendjemand auch nur ein falsches Wort sagt,
Zerfällt es.

Baust du es wieder auf?

Love,
R. 

20120213

Ablenkung, ahoy!

Ich habe mich heute morgen spontan zu einem Schokotag entschieden. Vielleicht dehne ich das auch auf morgen aus, wenn ich mit dem heutigen Ergebnis nicht ganz zufrieden bin.
Hab außer Schokolade nichts gegessen. (= Schokodiät, eigentlich...)


Ich muss sagen; es ist nicht gesund.
Sicher nicht.
Und das spüre ich auch, mir wird schwindelig, ich bin wackelig auf den Beinen, habe Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren. 
Aber ich steh drauf. Genau auf das Gefühl! 


Ich war gerade kurz davor, mir ein Schnitzl zu holen, weil immer noch ein paar herrliche Exemplare von meiner Omi übrig sind und sie mir verlockend zugezwinkert haben, als ich den Kühlschrank geöffnet habe, um mir kühles Mineralwasser zu holen. 
Ich hab einen guten Tipp für alle, die Schwierigkeiten mit der Disziplin haben; 
Ab zum PC! 
Führt euch kurz vor Augen, was eure Problemzonen sind, bzw. was ihr gerne an eurem Aussehen verändern/optimieren wollt. 
Ich habe z.B. bei google eingetippt; Tipps zur Cellulite Vorbeugung, da sind mir gleich ein paar gute Videos mit der Body Brush rausgekommen. 





Das Teil hier. Hab ich sogar zu Hause! 
Werd's gleich heute ausprobieren.


Und das Video ist ganz sehenswert:



Neben dem Vid bei Youtube sind mir ein paar Hair Tutorials aufgefallen, was mich gleich darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich immer die selbe Frisur in die Schule trage. Also habe ich mir ein paar angesehen und gleich ausprobiert. 

Jetzt google ich grad Tipps/Hausmittel gegen Augenringe. (Ich liebe Hausmittel ♥)
Hat irgendwer Ratschläge? Würd mich freuen.

Auf alle Fälle: Ablenkung funktioniert echt gut, ich denke im Moment gar nicht daran, zu essen. Hooray! C:

Ich werde morgen vielleicht ein Bild von meinem Hairstyle posten.

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Love! 

R.

20120212

Netter Sonntag

Nach dem abrupten Ende unseres Trainings gehe ich mit meinen 3 Freunden zum McDonalds.
Ihr könnt euch denken, dass das nicht meine Idee war. Ich finde es hirnverbrannt, nach dem Training überhaupt etwas zu essen...
Wie auch immer, wir sitzen also im McDonalds, mir werden Gitterpommes angeboten und ich nehme tatsächlich welche.
Nach einer Weile sage ich: "Oh mann, ich sollte nicht so viel fressen, ich werd noch fetter..." 
Einer der drei lacht laut auf. "Du und fett?! Wieviel hast du in letzter Zeit abgenommen? 20 Kilo?! Der (ich geb' ihm einfach mal irgendeinen Namen) Max (Mustermann, haha!) hat sich heute auch ur auf'gregt..." (Max = ein Typ, mit dem ich was hatte und der immer noch Interesse an mir hat. Bzw... der wieder Interesse an mir hat
"Warte mal, er hat über mich geredet? Hinter meinem Rücken?" 
"Na, eh nichts Schlechtes, halt nur, dass du abgenommen hast." 
"Was hat er gesagt?"
"Naja, weißt eh, auf seine wienarische Art. 'Bist du deppat, sie hat ur viel abgenommen, ich pack's nimma!'. Sowas halt." 
Meine Freundin schaltet sich ein: "Ja eh, mein Freund hat auch gemeint, dass das nicht mehr normal ist..." 
Ich lache verächtlich. "Geh bitte..." 
Die Gitterpommes habe ich danach nicht mehr angefasst.   


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Ich sollte mich wirklich mal an meine Deutsch Hausübung setzen...

Love,
R.

Netter Sonntag

Nach dem abrupten Ende unseres Trainings gehe ich mit meinen 3 Freunden zum McDonalds.
Ihr könnt euch denken, dass das nicht meine Idee war. Ich finde es hirnverbrannt, nach dem Training überhaupt etwas zu essen...
Wie auch immer, wir sitzen also im McDonalds, mir werden Gitterpommes angeboten und ich nehme tatsächlich welche.
Nach einer Weile sage ich: "Oh mann, ich sollte nicht so viel fressen, ich werd noch fetter..." 
Einer der drei lacht laut auf. "Du und fett?! Wieviel hast du in letzter Zeit abgenommen? 20 Kilo?! Der (ich geb' ihm einfach mal irgendeinen Namen) Max (Mustermann, haha!) hat sich heute auch ur auf'gregt..." (Max = ein Typ, mit dem ich was hatte und der immer noch Interesse an mir hat. Bzw... der wieder Interesse an mir hat
"Warte mal, er hat über mich geredet? Hinter meinem Rücken?" 
"Na, eh nichts Schlechtes, halt nur, dass du abgenommen hast." 
"Was hat er gesagt?"
"Naja, weißt eh, auf seine wienarische Art. 'Bist du deppat, sie hat ur viel abgenommen, ich pack's nimma!'. Sowas halt." 
Meine Freundin schaltet sich ein: "Ja eh, mein Freund hat auch gemeint, dass das nicht mehr normal ist..." 
Ich lache verächtlich. "Geh bitte..." 
Die Gitterpommes habe ich danach nicht mehr angefasst.   


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Ich sollte mich wirklich mal an meine Deutsch Hausübung setzen...

Love,
R.

20120210

When you try your best but you don't succeed

Erstmal vielen, vielen Dank, Gretchen, für den Blogaward! Ich fühle habe mich wirklich sehr darüber gefreut! :)


Regeln:
1. Die Person verlinken, von der man den Award bekommen hat
2. 3-5 Lieblingsblogs ebenfalls verlinken und bescheid sagen
3. 10 Dinge über sich selbst erzählen



Da ich gerade erst ein paar Leute getaggt habe (was für in meinen Augen eine ähnlich-wertige Anerkennung, wie ein Blogaward ist), werde ich jetzt nicht extra nochmal dieselben Leute nennen und auch nicht panisch nach neuen suchen. Das ist irgendwie zu gezwungen. 


10 Dinge über mich:


1.) Ich liebe Sprachen, ich spreche 3 auf muttersprachlichem Niveau und spreche/lerne 3 weitere. Und ich kann Bettgeflüster auf holländisch und italienisch, hihi.
2.) Ich war eine Zeit lang extrem unzufrieden mit meiner Größe, mittlerweile bin ich stolz auf meine 1,77. Mit Heels muss ich mich allerdings noch anfreunden.
3.) Ich wäre verdammt gerne berühmt.
4.) Ich möchte ein Buch veröffentlichen. 
5.) Ich habe furchtbare Angst vor der Dunkelheit, sitze aber trotzdem gerne nachts, nach einer Feier zum Beispiel, bei mir im Garten und starre in den Himmel.
6.) Ich trage gerne Männerdeo :P
7.) Ich bin Schauspielerin, es wird von mir erwartet, eine Rolle zu spielen. Das habe ich dann auch auf meinen Alltag übertragen.
8.) Thrift Stores sind eine geheime Leidenschaft von mir. Einzigartige Sachen, Vintage Look, jedes Teil hat eine Geschichte... Was will man mehr?
9.) Alles, was mit Kunst und Kreativität zu tun hat, liebe ich. Ob Zeichen/Malen, Musik, Schreiben, Theater oder was auch immer - ich mache alles leidenschaftlich gerne.
10.) Ich trinke gerade ziemlich widerlichen Rotwein.


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Gestern habe ich ihn wieder getroffen. 
Zuerst Small Talk, ausgelassenes Gelächter.
Dann Andeutungen, zarte Berührungen, vorsichte Annäherungsversuche, die immer eindeutiger werden.
Zweideutige Witze, eindeutige Witze, lange Blicke.
Freche, direkte Fragen, freche, direkte Antworten.
2 Minuten, nachdem wir uns verabschieden, bekomme ich eine SMS.
Danke.


- Wofür?


Für dich.


Ich setze mich in den Garten, rauche eine Zigarette und höre Musik. Meine Finger frieren fast ab. Ich muss meine Gedanken ordnen. 
Was ist das zwischen ihm und mir?
Er meinte, er würde so oft an mich denken. Wieso fiel ihm dann diese Entscheidung so schwer? (Für alle neuen Leser; Ein Typ, den ich seit Oktober mehr oder minder anbaggere und der seit circa einem Monat eine Freundin hat. Und sich trotzdem vor zwei Wochen an mich rangemacht hat)
Mein Handy läutet. Er ruft an.
Wir reden ganze zwei Stunden. Mittlerweile liege ich schon in meinem Bett. 


Das, was wir haben, ist etwas, das so viele Paare lange versuchen zu erreichen. Manchmal schaffen sie es nie. Und wir haben es einfach so.
...
Ich wünschte, du wärst jetzt bei mir. Ich wünschte, du wärst mit mir gekommen.
...
Ich möchte dich nicht verlieren.
...
Was würdest du tun, wenn ich mich für sie entscheiden würde?


- Ich weiß nicht... Ich würde wahrscheinlich eine ganze Weile traurig sein. Ich würde nach den Ungarisch Stunden aufspringen und so schnell wie möglich verschwinden. Nein! Ich würde gleich in den Montagskurs wechseln. 


Du würdest mir aus dem Weg gehen?


- Ja.


Würdest du abheben, wenn ich anrufe?


...


- . . . Wahrscheinlich nicht


Und wenn ich mich für niemanden entscheide? Wenn ich einfach eine Weile alleine bleibe?


- Eine Weile, okay. Aber beide in die Wüste zu schicken und drei Menschen, statt nur einen, unglücklich zu machen wäre ziemlich egoistisch. Und bescheuert. 


...


- Ich stelle dir kein Ultimatum, aber sei ehrlich; Hast du überhaupt vor, dich in naher Zukunft zu entscheiden? 


Ich weiß es nicht.


- Denn wenn nicht, wirst du es auch nicht müssen.


Was meinst du? 


- Hast du nun vor, dich bald zu entscheiden?


Ich weiß es nicht.


- In diesem Fall nehme ich dir die Entscheidung ab.


. . . 


- Dann war's das?


Ja.


- Na dann, gute Nacht und süße Träume.


Die werde ich nicht haben und du wahrscheinlich auch nicht.


- Weißt du was? Komischerweise glaube ich, ich werde gut schlafen und süß träumen. Es ist wieder das alte Gefühl. Ich habe die Tür, die du geöffnet hast, wieder geschlossen. Und es ist gut so. Es ist okay. Ich bin glücklich.
Aber eins will ich dir sagen; Wenn du dumm genug bist, mich gehen zu lassen, für eine Beziehung, nach deren Beginn du fast sofort buchstäblich im Bett einer anderen gelandet bist... Für eine Beziehung, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist... Dann geh. Ich werde dich nicht festhalten.
Aber erzähl mir dann bitte, wie glücklich du bist. 
Erzähl's mir, denn es interessiert mich wirklich. 


Ich werde es nicht, und das weißt du. Es ist sowieso zu Ende, bevor es angefangen hat. 


- Ich weiß. Also gute Nacht.


Gute Nacht. 






Männer sind so dämlich.
Ich war weder sonderlich traurig, noch sonderlich glücklich über den Ausgang dieser Geschichte. Aber ich werde wahrscheinlich die nächsten zwei Wochen den Montagskurs von Ungarisch besuchen. Nur, um zu sehen, was passiert. 
Und um ihn irgendwie indirekt zu fragen; "Na, wie gefällt's dir so, ohne mich?" 




Aber ich wusste es doch.
Ich bin nie gut genug.


Aber ich werde besser.
Wieder ein Kilo weniger.


Mittlerweile sind es fast 20 Kilo, die ich runter habe. Seit September. 


Ich setz mich jetzt mal mit meiner Flasche Wein, einem Glas und einer Kippe (sooo ein schönes deutsches-deutsches Wort. Österreicher verwenden das nie, hihi) auf mein Fensterbrett und lass die Beine baumeln. In die Minus 20 Grad, die's draußen hat. 


Cheers to the freakin' weekend.


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Love,
Robyn

20120207

Verzerrt

Dupdiduu, ich bin so fett, dass es echt phasenweise sogar lustig ist.


Okay, Spaß beiseite. 


Ich habe massenhaft Komplimente zu meinen Abnehm-Erfolgen bekommen.


"Ich habe schon extrem gemerkt, wie viel du abgenommen hast, an den Beinen und so. Und dein Schlüsselbein sieht man auch schon so stark!" 


Eine Freundin, die gerade auf mich zukommt und mich umarmen will; "Komm her, du Skinny Bitch!" 


"Ich hab zwei Kilo abgenommen..." 
"Man sieht's eh, aber ich kann dir ja nicht immer sagen, Robyn, wenn du so weitermachst bist du bald nur mehr Haut und Knochen." 


Und
Jetzt kommt's 
Ich habe heute ein Shirt gekauft.
Von Vero Moda.
Size S.
What the fuck?! 


Niemals passe ich in ein Size S Shirt von Vero Moda. Da war mir vor kurzem L noch viel zu klein. Da ist ja alles so klein geschnitten! Das gibt's nicht, niemals. 
Ich sehe es und ich glaube es nicht.
Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Shirt ein Produktionsfehler ist. Oder dass es einfach mal die Ausnahme ist und dieses Shirt groß geschnitten wurde.


Wie ist es möglich, dass das Bild von mir selbst so verzerrt ist? 
Es ist, als würde man sich einen Strohhalm anschauen und einen Fußball sehen. 
Absurd. Unmöglich.




Und dabei bin ich kein Strohhalm.




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Nighty-Night,


R.