20121002

Herbstdepression + Ich wurde getaggt :D

Ich wurde getaggt! Tatsächlich! Und das, obwohl ich in letzter Zeit so ein blödes Arschloch war und euch so vernachlässigt habe... Danke, Anouk!

Regeln:
- Jede getaggte Person erzählt 11 Dinge über sich selbst.
- Außerdem müssen die 11 Fragen vom Tagger beantwortet werden.
- Du musst 11 weiter Fragen stellen, an die Blogger die du taggen willst.
- Dann musst du 11 weitere Blogs mit weniger als 200 Lesern auswählen und sie informieren.
- Zurücktaggen ist nicht erlaubt!

11 Dinge über mich:
1. Ich liebe rote Haare, ich habe vor kurzem meine Haare kupferrot gefärbt und hatte lange feuerrotes Haar.
2. Ich mag Aufmerksamkeit, aber zu lange im Mittelpunkt stehen ist mir unangenehm.
3. Die Bühne ist meine Welt! Ich liebe es, in eine Rolle zu schlüpfen und sie dann zu präsentieren. Dann gehe ich richtig auf.
4. Ich liebe Bücher, komme aber  viel zu selten zum Lesen.
5. Ich glaube, ich habe gerade eine Fernbeziehung.
6. Ich sehne mich nach Unabhängigkeit und merke gar nicht, wie abhängig ich eigentlich schon jetzt von gewissen Dingen und Leuten bin.
7.  Ich liebe dicke Wollwesten. 
8. Mein Ballkleid dieses Jahr möchte ich selbst nähen und designen. Falls das nicht irgendwie zur Katastrophe wird.
9. Ich liebe meine Schule und habe irrsinnige Angst vor der Matura. Nicht weil's eine Mega Prüfung ist, sondern weil ich dann die Schule nie mehr aus der selben Perspektive sehen werde. ):
10. Ich reise so gerne! Ich möchte jeden Kontinent bereisen und nach der Matura ein Jahr als Au Pair im Amiland verbringen :D
11. Ich freue mich auf den Rest meines Lebens. Wie lang auch immer er sein wird, ich erwarte ihn mit offenen Armen! 



Fragen von Anouk:
1. Was geht dir gerade durch den Kopf?

Meine heutige Tagesplanung. Bloggen - Französisch Hausübung schreiben - Duschen - Wohnung besichtigen - Treffen von einem Ausbilgungsprogramm, an dem ich Teil nehme - Heimgehen - Hausübung - Skypen - Schlaufen.
2. Was bedeutet dir Musik?
Sehr viel. Ich bin zwar für Instrumente zu faul und habe kein Klavier, was ich aber sehr gern mal ändern würde, aber ich liebe singen. Und ohne Musik, die mich durch den Tag begleitet, wäre ich verloren 
3. Wie wichtig ist dir deine Familie?
Meine Mutter, mein Bruder und meine Großmutter sind mir unglaublich wichtig, auch wenn sie mich manchmal verrückt machen. Zu meinem Vater habe ich eine schlechte Beziehung. 
4. Dein größter Wunsch?
Glück und Gesundheit für mich und meine Familie.
Ein Leben zu führen, das Spuren hinterlässt.

5. Viele ganz gute Freunde oder wenig sehr gute Freunde?
Wenig sehr Gute!
6. Lieber eine gute Figur und hässlich oder dick, aber sehr hübsch?Schwierig... aber ich glaube, es kommt auf den Charakter an. (Aber eigentlich: dick aber sehr hübsch)
7. Lieblingsjahreszeit?Sommer und Herbst. Und manchmal Winter und Frühling. Und manchmal alles, und manchmal gar nichts. Gerade jetzt sind's Sommer und Herbst  :)

8. Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick?
Nah.
9. Was magst du an dir am meisten?
Mein Haar (wenn es nicht schon wieder so brüchig ist), meine Finger, meine Nägel, meine Wimpern, meine Augen und das kleine Muttermal auf meiner rechten Brust :) 
10. Was ist das Schönste, was du je gesehen hast?
Ich sehe so viele schöne Dinge, dass ich jetzt gar nicht beurteilen könnte, welches das Schönste war. Ich kenne viele Menschen, die ich schön finde. Ich habe viel in der Natur gesehen, das schön ist, den Großglockner, den Plattensee, Lake Michigan, das Mittelmeer, den Ozean, viele Wälder, die Donau, den Tiber, Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge. In der Architektur gibt es auch so viele Schönheiten, Rom, Chicago, Milwaukee, Wien, Budapest. Es gibt so viel Schönes auf dieser Welt! 
11. Denkst du, dass du eine gute Freundin bist?Ich tu mein Bestes. Ich hoffe es! Ich habe immerhin (unter anderem!!) ein Wochenende mit meiner Fernbeziehung für eine Freundin geopfert.

Die weiteren Regeln erfülle ich im nächsten Post, ich muss mich erstmal wieder in die Blogger Welt einleben...
Um ehrlich zu sein: es geht mir nicht gut, gar nicht.
Ich vernachlässige euch, meine Lieben, die ihr so treu seid und trotzdem bei mir bleibt, nicht weil ich viel zu tun habe. Zeitmangel ist auch ein Faktor, aber nicht der einzige Grund.
Ich weiß nicht, was mit mir los ist.
Ich lache, ich weine ab und an, ich habe Freunde und soziale Kontakte, ich habe sogar einen Freund!
Ich gehe fort, ich bin viel unterwegs, ich rede mit Menschen, ich helfe, wo ich kann.
Aber ich will nicht.

Der Wunsch, mich einfach in mein Bett zu verkriechen und den ganzen Tag dortzubleiben, wächst stetig in mir.
Ich blogge so selten, meine lieben, treuen Leser, weil ich das Gefühl habe, ich kann nichts mehr sagen. Ich habe nichts Interessantes zu erzählen.
Es ist wie ein dunkler Mantel, der sich langsam und schwer auf meine Schultern legt. Ich kann keine Gedichte, kaum Texte schreiben, es fällt mir so schwer. Hausaufgaben! Eine einzige Qual.
Ich will keinen Opinion Essay zu irgendeinem bescheuerten Thema schreiben.
Ich habe im Moment doch alles, wieso bin ich nicht glücklich??
Ich sollte glücklich sein, ich sollte zufrieden sein, was ist bloß los mit mir?
Ein falsches Wort und ich breche in Tränen aus.
Es können ganz banale Dinge sein.
Ich bin so leer, ich fühle gar nichts, ein Rohr, durch das ein Wind geht und es gibt einen hohlen, dummen Ton von sich.

Ich fühle mich dumm und unwichtig, obwohl ich weiß, dass ich das nicht bin.
Ich habe den Geschmack von Leben nicht mehr im Mund. Früher sog ich den süßen Saft jedes Momentes aus ihm heraus, ich schluckte ihn gierig oder ließ ihn genießerisch auf der Zunge zergehen. Ich sog jede Sekunde so sehr aus, dass nur noch eine verschrumpelte, trockene Schale von ihr übrig blieb.
Und jetzt? Ich kann es kaum erwarten, bis der Moment endlich vergeht.
Ich sehe die kleinen Dinge nicht mehr, das viele Schöne.
Ich versuche mit dem Lehrer zu reden, aber er hat wenig Zeit und ich habe wenig in mir, das ich von mir geben könnte. Es tobt, aber es ist nicht viel. Aber es will raus. Manchmal wächst es plötzlich und überwältigt mich. Und dann schrumpft es und hinterlässt dumpfe, hohle, dumme Leere.
Und ich esse.
Ich fühle mich leer, versuche die Leere zu füllen, fresse, kotze, fühle mich leer.
Ein Teufelskreis. Sicher nichts Neues für euch.

Mir geht es nicht gut, und das ist keine momentane Laune.
Das ist seit Monaten so.

Ich verstehe Veronica.

Love,

R.

Kommentare:

  1. Hey Robyn! Ich kenn' das Gefühl, ich selbst kommentiere kaum noch bei anderen Blogs obwohl ich diese täglich lese. Ich kann meine Gedanken nicht sortieren und wenn ich mich in der Lage fühle, etwas sinnvolles zu posten, dann überkommt mich wieder diese Leere.

    Ich wünsch dir, dass du das alles wieder hinkriegst und glücklicher sein kannst.

    Liebe Grüße!

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    1. Danke! Wünsch ich dir auch :)
      Ich glaube, es ist wichtig für uns, unseren Seelenmüll loszuwerden, und da braucht es manchmal auch etwas Zwang... So hab ich das zumindest bei mir bemerkt.

      Alles Liebe :)
      R.

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